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© mhohmann

EZG-Herbsttreffen

Am 24.10.2009 war es wieder so weit: der Samstag vor der Zeitumstellung war gekommen. Aber das interessierte die Akteure dieses Berichtes überhaupt nicht. Auch das Ostseewasser war für die meisten Vierbeiner nur eine Spielfeldbegrenzung. Für die 15 Eurasier waren andere Dinge wichtig: ein ganzes (! Nicht in erbsengroße Belohnungsportionen zerschnittenes!) Würstchen für 30 Sekunden Warten bekommen, Lob für reihenweise absichtliches Flaschenumwerfen, mit Stäbchen vom Rudelführer gefüttert werden, sich zwischen Fleischwurst und Hundewurst entscheiden müssen und beides Essen dürfen und toben und raufen mit anderen Hunden, die ebenfalls alle (halt: eine Ausnahme gab es, die Golden Retriever Hündin Jette!) den Schwanz auf dem Rücken trugen.

Aber beginnen wir der Reihe nach:

Treffpunkt für das EZG-Herbsttreffen  war, wie bereits im letzten Jahr, das Schlemmerland am Grömitzer Strand. Erregt schon ein Eurasier Aufsehen, so führen mehrere zu ungläubigen Blicken, die ahnen ließen, dass die Menschen ihren Augen nicht trauten und an ihrem Verstand zweifelten. Wieder die Fassung zurück erlangt, outete sich der Sachverstand: „So viele Chow-Chows habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen!“. Kollektiv dachten die Eurasier-Frauchen und –Herrchen: sollen wir? „Das ist kein ...“ – ach, lassen wir es, mit ein paar netten Worten wurden Nachfragen der Passanten aber natürlich gerne beantwortet. Wichtiger waren die Begegnungen zwischen den Menschen, die die gleiche Hunderasse in ihr Herz geschlossen hatten und zwischen den Hunden, die irgendwie mit zu bekommen schienen, dass sich hier im weitesten (manchmal auch engen) Sinne Verwandtschaft traf.

Strand1

Um kurz nach 13 Uhr hatte Ulrike Jürgensen als Organisatorin die Schnauzen ihrer Lieben gezählt und das ungeduldigen Warten der Hunde hatte endlich ein Ende: es ging zum Toben an den Hundestrand. Auch die Halter waren erleichtert, war doch mancher Hund in seiner Ungeduld kaum zu bremsen. Nun konnten man sich in Ruhe unterhalten und am Strand längs bummeln. Rangeleien unter den Hunden, bei denen

menschliches Einschreiten notwendig wurde, gab es selten. Die 4 und 5 Monate alten Welpen (3 aus Riekendahls D-Wurf, 1 aus dem C-Wurf vom Mühlenfließ) blieben etwas zurück, dierestliche Truppe preschte davon.

Die 8-jährige Wanja vom Wolfskamp ließ es etwas geruhsamer angehen, sah sich das Toben der Welpen und jüngeren Hunde an und holte sich ihre Streicheleinheiten bei den Menschen. Nach etwas mehr als einer Stunden waren dann alle Menschen etwas durchgefroren am Restaurant wieder angekommen. Das Wetter hatte es wirklich gut mit den Eurasiern gemeint, die Temperaturen waren für die Hunde extra etwas niedriger, damit das Toben in dem Pelzmantel auch richtig Spaß bringen konnte und keine Sonne trübte das Laufvergnügen. Die Zweibeiner waren da offensichtlich empfindlicher. Da Davinci aus dem Riekendahl D-Wurf leider die Heimreise wieder antreten musste, wurde sich zum Gruppenfoto zusammengestellt. Das Lächeln eines Eurasiers ist häufig zu sehen, aber wie bekommt man 15 Hundelächeln in die Kamera hin?

Gruppenfoto2

Dann schnell rein ins Warme. Inzwischen hatte sich auch herausgestellt, dass 2 junge Paare ohne Hund angereist waren. Die Lösung war schnell gefunden, sie hatten die Gunst des Eurasier-Auflaufes genutzt, um sich diese Rasse einmal genauer anzuschauen und dann zu entscheiden, ob sie auch einen Eurasier-Welpen in ihre Familie aufnehmen möchten. Die Hunde gaben ihr Bestes und zeigten sich von der schönsten Seite, auch im Restaurant- Ergebnis: Eurasier haben ein paar neue Fans gewonnen.

Die Kuchenauswahl im Restaurant war trotz des großen Angebotes schnell getroffen: da die Bedienung keine Kuchenkarte hatte und die ca. 15 zur Auswahl stehenden Kuchen und Torten rasend schnell aufsagte und man sich dann entscheiden musste, nahm jeder, den Kuchen, den er sich so schnell merken konnte. Tauschen war nur im Geheimen möglich, da die Bedienung genau wußte, wer was bestellt hatte - geschmeckt hat es allen.

Ulrike Jürgensen übernahm die offizielle Begrüßung, das Entschuldigen der Nicht- Anwesenden und unterhielt die Menschen mit dem Vorlesen eines Ausschnittes aus dem Buch „Hund-Deutsch, Deutsch-Hund“ von Martin Rütter. Die Hunde brauchten keine Unterhaltung, die sammelten friedlich ihre Kräfte für die folgenden Abenteuer. Erstaunlich war die Ruhe, die von den Hunden ausging. Lag es daran, dass nur ein Rüde anwesend war und Frauen von Natur aus eben friedlicher sind? Oder haben die Hunde-Frauen am Strand so viel geredet, dass sie nun kein Thema mehr hatten-eher unwahrscheinlich. Bestimmt ahnten sie, was kommen würde und überlegten sich ganz still, mit welcher Taktik sie den Nachmittag mit einer möglichst hohe Leckerlie-Ausbeute beenden könnten. Kuchengestärkte Menschen und ausgeschlafene Hunden machten sich jedenfalls auf zur Standolympiade.

Ulrike und ihre Freundin Kirsten hatten einen Parcours aufgebaut, der die Menschen erfreute und die Mägen der Hunde füllte. In 2 Gruppen ging es zur Sache, jeweils unter den strengen Richterinnen-Augen von Ulrike und Kirsten. Kirstens Hündin Jette, die während der ganzen Olympiade am Zaun angebunden zusehen musste, machte ihre Sache sehr gut, hatte sie doch ein waches Auge darauf, dass nicht alle Leckereien in den Mäulern der anderen Hunde verschwanden. Ein paar Stationen kurz erläutert:

Wuerstchen1

Wer darf das Würstchen?

Der Hundehalter musste sich mit einem Würstchen in der Hand auf einen Stuhl setzen. Nur einmal durfte der Hund mit einem Kommando davon abgehalten werden, das Würstchen aus der Hand zu nehmen. Der Hund durfte mit herzzerreißendem Blick seinen Halter davon abhalten, die Wurst selber zu essen.
30 Sekunden, dann war der Spuk vorüber und in allen Fällen hat der Hund gewonnen und das Würstchen bekommen. Mancher Hund biss nur ungläubig vom Würstchen ab und wartete auf eine neue
„Freigabe“, da ein ganzes Würstchen für 30 Sekunden still sitzen offensichtlich für die meisten Hunde als „Überbezahlung“ angesehen wurde.

Wuerstchen2

Wer ist der größte Tollpatsch?
Die Aufgabe war, den Hund so durch aufgestellte Plastik-Flaschen zu führen,
dass alle umkippten. Zögern beim Halter: habe ich meinem Hund nicht gerade beigebracht, nicht über die nach dem Freitagseinkauf auf dem Boden
stehenden Eierkartons zu laufen. Zögern beim Hund: das gibt bestimmt Ärger. Aber schnell verstanden beide, dass es hier um Punkte ging und gaben ihr Bestes.

Flaschen

Ist der Mensch zittrig, hungert der Hund:

Mit 2 Stäbchen musste der Halter harte, trockene Leckerlies aus eine Dose nehmen und durfte es dem Hund geben, es durfte aber nicht zu Boden fallen. Manchem Hund war ins Gesicht geschrieben: so, mein Rudelführer, jetzt blamiere dich nicht, wenn du patzt habe ich einen leeren Magen. Aber es wurde so mancher Fan des Stäbchen-Essens geboren und die Hunde schienen überwiegend zufrieden mit den Leistungen ihre Leinenführer.

ZabaStaebchen

The winner takes it all, the looser also: Herrchen oder Frauchen mussten vorhersagen

ob, ihr Hund erst zur bereitgestellten Fleischwurst oder erst zur Hundewurst gehen würde. Die Ergebnisse waren für manchen Menschen erstaunlich, für die Hunde immer gleich: es gab letztendlich beides.

Wasser

Nasen-U-Boot: in einem Eimer mit Wasser schwammen 3 Backförmchen, in denen jeweils ein Leckerlie gelegt wurde. Aufgabe war, das Leckerlie ohne nasse Nase oder gar Versenken zu bekommen. Jette als Golden Retriever wäre sicher getaucht und hätte das Leckerlie auch vom Grund des Eimers heraufgeholt. Aber ein Eurasier zeichnet sich doch häufig durch eine große Vorliebe zur Distanz zum Wasser aus und so angelten die meisten sehr vorsichtig in den Backförmchen, manches mal musste aber das Leckerlie von Menschenhand vom Eimerboden wieder gerettet und dem Hund zum Fraß gegeben werden.

 

Eierlaufen

Dann gab es noch Slalom-Eierlaufen, Kunststücke vorführen, Hund und Halter im Reifen stehen und Vorhersagen, ob der Hund über eine Hürde oder darum herum läuft.

An der Strandpromenade sammelten sich ein paar Zuschauer, so dass die Olympiade auch echtes Publikum hatte.

Sieger

Am Ende der Olympiade stand die Siegerehrung und Preisübergabe. Den ersten Platz errangen Thomas Davids mit Ayla vom und bekam echte RiekendahlApples, den 2. Platz holte sich Brigitte Hering mit Chiva und wurde mit einem Korb Riekendahl-Birnen belohnt und über den 3. Platz konnte sich Ulla LifkaWegener mit Kmilla freuen und ein Körbchen Riekendahl-Walnüsse entgegen nehmen. Und alle gemeinsam hatten einen wunderschönen Nachmittag gewonnen.

dina 008

Abgerundet wurde der Tag mit dem Abendessen im Restaurant. Es gab sogar Speisekarten, so dass die Auswahl weniger vom Zufall getragen war. Es wurde noch ein wunderschöner Abend mit vielen netten Gesprächen und Anekdoten. Am 01.& 02. Mai 2010 ist das nächste Treffen geplant!

CayenneZaba

Am nächsten Tag trafen sich die beiden Riekendahls Cayenne und Zaba mit ihren Rudelführern zu einem Sonntagsspaziergang am Strand und ließen dieses schöne Treffen zu zweit ausklingen. Beide hätten sich sicher über noch ein paar Fellnasen gefreut, aber so konnten sie ganz ungestört am Strand noch einmal toben.

Leider ist unbekannt, ob die beiden sich für den 01.& 02.Mai 2010 verabredet haben, aber die Leser dieses Berichtes werden sicher erahnen, dass man viel verpasst, wenn man nicht kommt.

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